Frühlingskonzert im Jagdhaus Kössern
Gestern hatte das barocke Jagdhaus wieder Tür und Tor geöffnet; der Frühling sollte eingeläutet werden. Kalendarisch war es etwas zu spät, denn seit einigen Tagen schreiben wir Sommer. Dennoch war das Frühlingskonzert des Döllnitztal-Chores aus Mügeln eine willkommene Veranstaltung. Es war nicht der erste Auftritt des Chores in diesen schmucken Räumen; man ist hier schon regelrecht zu Hause. Im Programm standen Titel aus dem Volksliedgut, Kompositionen aller Epochen und selbst in Originalsprache aus fernen Ländern. Auf das Allerwichtigste wies die Chorleiterin Eva von der Heyde die Gäste hin – Sie können gerne alle mitsingen. Viele der dargebrachten Titel waren den Gästen bekannt, sodass man die musikalische Reise in den Frühling genoss. Am Flügel wurde der Chor vom Grimmaer Pianisten Mark Faragó begleitet, der zwischendurch den Gästen ohne Chor zwei Titel spielte. Das gesangliche Gastspiel hatte wie stets einen ganz lockeren Verlauf; es solle nicht steif zugehen, sondern man solle sich eher fühlen, als sei man selbst Chormitglied. Dass dies beim Publikum gut ankam, spürten die Sängerinnen und Sänger am Beifall nach jedem Titel. Sollten Sie Lust am Gesang haben, können Sie gerne zum Chor kommen. Der Chor, der seine Wurzeln schon seit 1969 hat, sucht Nachwuchs – also nix wie hin! Es war ein schöner musikalischer Abend im Kösserner Jagdhaus – bis zum nächten Mal. Hier fühlt sich die Kultur wie zu Hause. In den nächsten Wochen ist das Angebot wieder sehr abwechslungsreich.
vorheriger Eintrag: Chicagoer Kammerchor in Colditz
nächster Eintrag: Markttreiben in der Rochsburg









