Musikalische Reise in die Karibik
Wahrschainlich durch das hochsommerliche Wetter wollte uns das Jagdhaus Kössern zu einer musika- lischen Reise in die Karibik einladen. Vier Solisten, Uli Singer (Gitarre und Mund- harmonika), Torsten Kahle (Pioano), Peter Jacubik (Percussion) und die Sängerin Jennifer Martin entführten uns mit teils weltbekannten Songs nach Lateinamerika. Wer kennt es nicht – Besame Mucho? Uli Singer begann es mit der zarten Melodie Oblivion auf der Mundhar- monika, begleitet von Torsten. Dass Jennifer eng mit der Musik ihrer Heinmat verbunden ist, spürte man in ihrem Gesang. Doch man wollte nicht bei einem steifen Musikvortrag bleiben, bat das Publikum, einfach mit zu singen oder zu schunkeln. Es sollte halt für alle ein richtig gemütlicher Abend werden. Das wurde vom Publikum des ausverkauften Hauses auch gern angenommen, vom ständigen Beifall ganz abgesehen. Die karibische Musik ist ein völlig anderer Stil, wie wir ihn von Europa kennen. Das spürte man auch an der instrumentalen Begleitung. Uli begleitete die Solisten nicht mit rhytmischen Akkorden auf seiner Gitarre, sondern verfeinerte die Titel mit einer ausgesprochenen Feinheit der dazugehörigen 2.Stimme zum Gesang; Beweis des absoluten Beherrschens der 6 Saiten seiner Gitarre. Bei solchen Titeln wie Guantanamera oder Bamboleo ließ es sich das Publikum nicht zweimal sagen – macht mit. Der Abend gestaltete sich zu dem, was man sich erhofft hatte; ein herrlicher, lange in guter Erinnerung bleibender Abend im barocken Jagdhaus Kössern. Siri Köppchen bedankte sich bei allen unter kräftigem Applaus mit einem Strauß Blumen.
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