Seit Wochen werden wir in den Nachrichten von einer Masse an Unwetterschäden überschüttet. Sie reichen von gigantischen Waldbränden in ganz Europa und anderen Teilen der Welt. Aber ganau das Gegenteil zeigt sich an anderen Orten – Sturmschäden mit massiven Sturzregen sorgen für Chaos auf Straßen und in Städten. Unsere Wetterfrösche weisen uns darauf hin – ein Ende dieses Klimawandels ist nicht abzusehen; es sind regelrechte Höhepunkte seit den Wetteraufzeichnungen. Die Tendenz zeigt allerdings nach oben. Auf diese Extremtemperaturen ist der Mensch gesundheitlich nicht eingestellt, die Zusammen- brüche durch die Hitzewellen haben ein ungewöhnliches Niveau erreicht. Die wirtschaftlichen Schäden sind eng verknüpft mit den Wetterkapriolen; Arbeitende kippen ab, fallen aus. Doch die wichtigen Flüsse, die für den Gütertransport genutzt wurden, können nur noch begrenzt für diese Aufgaben herangezogen werden. Doch es lässt sich nicht fix mal alles vom Wasser auf die Straße oder Schiene verlegen. All das wirkt sich natürlich auch auf die Preise unserer Waren in den Läden aus; sie steigen immer mehr. Ganz hart trifft es auch die Landwirtschaft. Ausgetrocknete Böden, ein enorm tiefer Grundwasser- stand lassen die Ernten schrumpfen bis hin zum Totalausfall. Eine künstliche Bewässerung, um dem entgegenzutreten, können wir uns gar nicht erlauben, hier hat niemand Sonderrechte. Reisen in die beliebten Großstädte und Regionen müssen umgeplant werden; besser der Hitze entfliehen.
Vielleicht ist es gerade die derzeitige, schon länger anhaltende Hitzewelle, die uns an bestimmte unvorhergesehene Ereignisse erinnert. 2002 hatte unsere Gegend mit Hochwasser der Mulde zu kämpfen, massive Schäden für die Betroffenen. Die allgemeine Prognose – ja, Hochwasser kommen nur aller zig Jahre vor; ein großes traf Colditz 1953. Doch das war der erste Irrtum. Bereits 11 Jahre später suchten Wassermassen der Bäche und Flüsse wieder unserer Gegend heim. Die Schäden langanhaltend und enormer. Haben unsere massiven Eingriffe in die Natur zu diesem Wandel geführt; sind wir selbst daran schuld? Es ist unumstritten, jeder könne seinen Beitrag dazu leisten. Aber tut das wirklich ein Jeder?
Vielleicht ist es die letzte Warnung der Natur, wie wir unser Verhalten ihr gegenüber ändern sollten.
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Der Beitrag regt zum Nachdenken an, auch hinsichtlich des Umganges des Menschen mit der Natur. Zu einigen Aspekten, die oben angeführt sind, folgendes: In den Mainstreammedien ist man schnell dabei, die Waldbrände in Südeuropa dem Klimawandel zuzuschreiben. Die Auswirkungen haben sicher mit der Trockenheit und Hitze zu tun, sind aber in aller Regel nicht die Ursache. In den meisten Fällen sind die Brände durch Brandstiftung oder unsachgemäßen Umgang mit Feuer verursacht (Grillen u.ä.). Der Brand in Griechenland bei Athen, der 10.000 ha Wald und Buschland vernichtet hat, wurde verursacht durch Funkenschlag einer schwingenden Stromleitung von einem Windradpark zur Hauptleitung. Der Betreiber und Planungsingenieur wurden festgenommen. Der Klimawandel wird immer anhalten, so lange die Erde existiert, weil es den schon gibt, seit die Erde von einer Atmosphäre umgeben ist. Es gab schon immer Warmzeiten (Klimaoptima) und Eiszeiten (Klimapessima). Wir betrachten nur einen kurzen Zeitraum “seit der Wetteraufzeichnungen”, das sind etwa 150 Jahre. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ging die kleine Eiszeit zu Ende, die im 14. Jahrhundert begann. Seitdem befinden wir uns in einer Erwärmungsphase, die von grünen Ideologen gerne als Klimakatastrophe bezeichnet wird. Das Kohlendioxid hat damit nur wenig zu tun, schon gar nicht als Temperaturtreiber. Studien belegen, dass der CO2-Gehalt der Luft den Temperaturen “nachläuft”. Das klingt logisch, da die Meere viel CO2 binden und je wärmer das Wasser ist, um so weniger CO2 kann gebunden werden. Menschengemacht an diesem Thema ist die ungehemmte Abholzung der Regenwälder in der Tropenzone und großer Urwaldgebiete in Kanada. Ansonsten sind andere Faktoren für den Klimawandel verantwortlich, die der Mensch nicht beeinflussen kann. Keiner weiß, wann die Erwärmung wieder kippt und die Erde einer neuen Eiszeit entgegengeht. Im übrigen war der Co2-Gehalt zu Zeiten der Saurier um ein Vielfaches höher, als heute.
Das der Wasserstand der Flüsse aktuell zurückgeht, ist definitiv eine Folge der anhaltenden Trockenheit, aber auch nicht neu. Das gab es auch schon vor hunderten von Jahren, genauso, wie Überschwemmungen. Nur die Auswirkungen sind heutzutage um ein Vielfaches schlimmer. Zum einen, weil sich die Siedlungen in die Flussauen ausgebreitet haben, auch schon seit Jahrhunderten, Auenwälder abgeholzt wurden und der Anteil versiegelter Flächen immer höher wird und das Wasser direkt über die Kanalistation in die sogenannten Vorfluter (Bäche) und schließlich in die Flüsse abgeleitet wird. An den Oberläufen sind die Fließgewässer oft begradigt und die Ufer mit Bachmauern befestigt, das Wasser schießt in dfie Unterläufe und Flüsse und sucht sich seinen Weg dort, wo man es nicht hinhaben will. Deshalb werden seit Jahren Bäche renaturiert und Deiche vom Ufer zurückgesetzt, dort wo das möglich ist, um dem Wasser Raum zu geben und Infrastruktur zu schützen. Viele Flüsse sind zu Wassertraßen ausgebaut, die Ladung der Lastkähne wird immer größer, damit der Tiefgang. Da geht natürlich bei Niedrigwasser nichts mehr.
Es stimmt auch nicht ganz, dass “fix” alles vom Fluss auf die Strraße oder Schiene verlagert werden muss. Bereits vor 30 Jahren war die Rede davon, dass mehr Güter auf der Schiene transportiert werden sollen. Aber wie soll das gehen bei einer maroden Deutschen Bahn, die mal fährt, mal nicht und selten pünktlich ankommt, in manchen Regionen ist das Bahnfahren inzwischen gefährlich geworden. Auf die Straße geht auch immer weniger, da viele unserer Brücken nicht mehr stabil sind und die Lasten, die mit den Gigatrucks transportiert werden, nicht mehr aushalten können. Am Ende bleibt wohl tatsächlich nur das von den Grünen favorisierte Lastenfahrrad.