Die Sophienschule und ihr Förderverein

Die Colditzer Sophienschule

Die Colditzer Sophienschule

Der alte Vereinsvorstand

Der alte Vereinsvorstand

Ein kleines "Dankeschön"

Ein kleines “Dankeschön”

Der neue Vereinsvorstand

Der neue Vereinsvorstand

Am gestrigen Abend hatte der Förderverein Sophienschule Colditz e.V. zur Sitzung eingeladen. Er hat derzeit 86 Mitglieder, demgegenüber stehen 187 Schüler und 19 Pädagogen. Den Vereinsmit- gliedern wurde von Frau Sparbort der Rechenschafts- bericht des vergangenen Jahres detailiert vorgelegt. Es ist ein Zahlenwerk, das indirekt schon die aktive Vereinsarbeit dokumentiert. 12 Ganztagsprojekte laufen, könnten aber jederzeit noch erweitert werden. Er enthielt auch größere Zahlen finanzieller Unterstützungen für Schulprojekte und -technik durch anona, die CWG, die Sparkasse, den Förderverein Ländliches Leben e.V., sowie die vielen kleinen Spenden durch andere Betriebe. Der Haushaltplan wurde einstimmig angenommen und damit der Vorstand entlastet. Auch die Einnahmen durch Veranstaltungen wie Weihnachtsbasteln stopfen manch Löchlein. Der Verein, der seit 2004 besteht, will das Bindeglied zwischen Lehrern, Schülern, Eltern und der Stadt mit ihren Betrieben, Gewerbetreibenden und Bürgern sein. Der Verein organisiert das vielfältige Leben an der Schule, das neben dem Lehrplan einhergeht und den Schülern und Eltern eine entspannte, aber interessante Schulzeit bieten soll. Die Tätigkeit des Fördervereins ist ehrenamtlich und trotzdem mit einer aufwendigen Arbeit verbunden, die von außen kaum richtig wahrgenommen wird. Sonja Schilde ist seit vielen Jahren mit Herzblut dabei, verbringt wöchentlich um die 20 Stunden in diesem Hause. Das ist eine Arbeit von unschätzbarem Wert. Auch als Stadträtin der BIC versucht sie in den Sitzungen, die Interessen der Oberschule zu vertreten. Frau Priemer wies auch darauf hin, dass es nicht nur auf das Aussehen der Fassade ankommt, sondern auf das was innen passiert. Hier erwartet sie viel mehr Unterstützung durch die Stadt. Dieser Meinung schloss sich der junge Chemielehrer Pitulle an – wir können nicht meckern, auch drinnen sind die Zimmer schön bunt gestrichen, aber nur die Fassade mit einem neuen Anstrich zu versehen, reicht nicht aus, um die Schule auch in Zukunft für Schüler und Eltern interessant zu machen. Die Ausstattung, die heute von den Schülern erwartet wird, sollte dringend verbessert werden. Auch SR M. Heinz ist seit vielen Jahren Vereinsmitglied. Er bemängelte, dass hier nur das getan wird, wofür Fördermittel bereitstehen. Alles andere wird mit der Ausrede abgelehnt und hinausgeschoben, es sei dafür kein Geld da. Wir haben doch derzeit eine gute Haushaltlage in der Stadt, es ist eine Investition in die Zukunft.
Mit der Entlastung des alten Vorstandes (von li. nach re.) E.Marschner, M.Kreuzahler, S.Schilde, S.Beranek und M. Sparbort) war ein weiterer Schritt vollzogen, Da zwei Mitglieder nicht wieder dem Vorstand angehören wollten, dankte ihnen Sonja Schilde mit einem kleinen Präsent für ihre aktive Mirtarbeit – M.Kreuzahler und S. Beranek. Danach kam es zu einer Neuwahl des zukünftigen Vorstandes; die ausgeschiedenen Mitglieder wurden durch zwei neue ersetzt. Beworben hatte sich Antje Quedenbaum, die Lehrerin am Grimmaer St.-Augustin-Gymnasium ist und ein Pflegekind in der Sophienschule hat, schon viele Jahre aktiv im Verein tätig war. Die 2. Kandidatin ist die Verkäuferin Petra Knochenmuß, deren Sohn ebenfalls die Sophienschule besucht. Beide wurden ebenfalls einstimmig mit in den neuen Vorstand gewählt. Nach ihrer Wahl verschwanden sie kurz nach Draußen, um sich zu einigen, für welche Aufgaben sie die nächsten 2 Jahre zuständig sein werden.
Für dieses Jahr hat sich der Förderverein viele neue Aufgaben gestellt, um das Leben an der Schule interessant zu gestalten. Das wird viel Engagement erfordern und man wünscht sich einstimmig, eine bessere Zusammenarbeit mit der Stadt. Man will sich auch nicht scheuen, auf die Geschäftsleute der Stadt Colditz zuzugehen, um sie für eine Unterstützung, in welcher Form auch immer, zu werben. Die Colditzer Sophienschule soll aus dem Schattendasein herausgehoben werden, denn eine Stadt ohne Oberschule – undenkbar.

spiegel

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