Der

Der Hausdorfer “Anpfiff” mit der Bowlingbahn

Richtfest am 16. 10. 1998 zur Bowlingbahn

Richtfest am 16. 10. 1998 zur Bowlingbahn

ein großes Gebäude wird es werden

ein großes Gebäude wird es werden

Eine tolle Bowlingbahn ist daraus geworden

Eine tolle Bowlingbahn ist daraus geworden

einfach zum Wohlfühlen...

einfach zum Wohlfühlen…

eine sportliche Betätigung für Jung und Alt

eine sportliche Betätigung für Jung und Alt

auch der "Anpfiff" im neuen Glanz

auch der “Anpfiff” im neuen Glanz

ein gemütliches Eckchen

ein gemütliches Eckchen

Renoviern wir auch gleich noch das Gemeindeamt - Herzlich willkommenm, liebe Einwohner

Renoviern wir auch gleich noch das Gemeindeamt – Herzlich willkommenm, liebe Einwohner

schöne neue Arbeitsplätze...

schöne neue Arbeitsplätze…

das muss alles noch digitalisiert werden...

das muss alles noch digitalisiert werden…

Kleine Leseratten in der Hausdorfer Bücherei

Kleine Leseratten in der Hausdorfer Bücherei

Kaum ist das eine große Fest gerade vorbei, da wartet schon das nächste. Am 16.10.1998 feierte Hausdorf das Richtfest zur Bowlingbahn – mit einem Gläschen Sekt wurde auf eine gute Zukunft angestoßen. Alle waren erstaunt, was das für ein riesiges Objekt werden wird. Nachdem alle Technik eingebaut und auch der gastronomische Bereich schön ausgestattet war, fand es bei den Gästen großen Anklang. Der Bowlingbahn-Besuch bot sich als schöner Mix zwischen einem sportlichen und gemütlichen Aufenthalt an, egal ob man unbedingt selbst die Kugel rollen lassen wollte. Sogar Gruppen bildeten sich, die sich wöchentlich einmal zu einem regel- mäßigen Treff verabredeten. Selbst für Auswärtige wurde die Hausdorfer Bahn zu einem Magnet. Stefan Steinbach, der Leiter der Colditzer Europa-Jugendherberge freute sich, damit den Jugendlichen einen angenehmen Nachmittag oder Abend gestalten zu können.
Am Sportplatz direkt hatte man die kleine Kneipe, den “Anpfiff” mit viel Liebe auf Vordermann gebracht. Heyden “Schnugge” hatte sich hier mit einigen lustigen Malereien ein Denkmal gesetzt. Die Gäste kamen auch nicht nur am Sonntag, wenn ein Fußball- spiel stattfand, sondern zu allen möglichen Anlässen, miteinander zu feiern oder ganz schlicht, mal ein Schwätzchen in gemütlicher Runde zu machen. Doch der Anpfiff bot seinen Gästen auch eine leckere Speisekarte.
Gleich der Ecke ´rum war früher mal der Hausdorfer Gasthof mit der üblichen Doppel- funktion. Fritz Göbel betrieb hier einen Pferdehandel und die besten Geschäfte wurden am Stammtisch abgewickelt. Nun ist daraus das Gemeindeamt geworden und wenn du ein Anliegen hast, kannst du zu unterer Etage den Bürgermeister sprechen. Daneben die kleine Bücherei, wo Moni Kluge ganz liebevoll den Kindern das Lesen schmackhaft macht. Oben sind die Büroräume der Ämter unterge- bracht. Da macht arbeiten wahrlich Spaß. Der Bauamtsleiter Jürgen Uhlig hatte den Schreibtisch voller Unterlagen liegen; ob ich das noch schaffe, die vor meiner Verrentung noch alle zu digitalisieren, beweifle ich. Der Papierkram ist ja nicht mehr modern, gehört in die Tonne.

Da kommt ein Hausdorfer des Weg´s: Na, was suchst de du hier? Ich – den Anpfiff und die Bowlingbahn; die haben wo heute Ruhetag? Du warst wohl lange nich hier? Die Kugeln der Bowlingbahn rollen schon seit Jahren in Holland. Der HSV wird dafür bestimmt einen Strauß echter Tulpen gekricht ham. Hier wollen scheinbar mehr `ne ruhige Kugel schieben. Aber die Tulpen waren schnell verblüht und deshalb musste der Anpfiff auch geschlossen werden, denn das Bier fühlte sich nur ín gläsernen Tulpen wohl. Früher hatte jeder Ortsteil, Terpitzsch, Hausdorf und Zollwitz ´ne Kneipe. Heute ist nur noch die in Zollwitz übrig, aber wie lange noch.
Das Gemeindeamt ist auch umgezogen, hat seinen Sitz im Colditzer Rathaus. Wenn du allerdings den Bergemester sprechen willst, musste dich vorher richtsch anmelden. Einfach hingehen, geht absolut nich mehr. Wenn de natürlich kee Internet hast, haste de Brille off. Wenn de keenen Termin hast, musste noch ma antreten, egal ob de vom Dorfe kommst.
Die Gemeinden werden eben immer bürgerfreundlicher!
Eine Sitzplatzreservierung für die 25-Jahrfeier der Bowlingbahn ist also gar nicht nötsch.

spiegel

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