Oh, Lady ne good!

SAXonia-Quartett im Jahdhaus Kössern

SAXonia-Quartett im Jahdhaus Kössern

Das SAXonia-Quartett: Isabell Brückner, Johanna Järemo, Anja Schiebold (v.l.)

Das SAXonia-Quartett: Isabell Brückner, Johanna Järemo, Anja Schiebold und Kora Rohr (v.l.)

Generalprobe zum Konzert

Generalprobe zum Konzert – Lampenfieber

Korar Rohr (Gesang), begleitet von Johanna Järemo

Korar Rohr (Gesang), begleitet von Johanna Järemo

Umgekehrt - Jophanna Järemo Gesang

Umgekehrt – Jophanna Järemo Gesang

Volles Haus - ein begeistertes Publikum

Volles Haus – ein begeistertes Publikum

Ständig verdienter Beifall...

Ständig verdienter Beifall…

Als kleines "Dankeschön" - ein Blümchen

Als kleines “Dankeschön” – ein Blümchen

Falls Sie sich einmal ein paar genussvolle Stunden gönnen wollen, sind Sie im barocken Kösserner Jagdhaus genau richtig. Das Angebot ist nicht nur reichlich, sondern auch sehr vielfältig; von klassischer Musik bis hin zum Kabarett, von Kindern bis Senioren als Mitwirkende. Am gestrigen Samstag betraten vier nette Damen den Saal, in der Hand ihre Instrumente. Es war das SAXonia-Quartett mit ihren Saxophonen der verschiedensten Bauart. Ihr erster Titel “Oh, Lady be good” gab dem folgenden Programm seinen Namen. Alle Titel waren für diese Instrumente arrangiert, teils von Johanna Järewo, teils vom bekannten Musiker Bernd Brückner, der das Konzert voller Freude im Publikum genoss. Mit “Fragile” übernahm Kora Rohr den Part als Sängerin, ließ ihr Saxophon kurz ruhen. Johanna Järewo stellte den Gästen mit dem Titel “Att angöra” die Brücke zu Schweden vor; das kennen wir nicht nur durch IKEA, wurde extra betont.
Das Repertoire war sehr vielfältig, umfasste spezielle Kompositionen, jedoch auch eine Reihe musikalischer Erinnerungen an die DDR-Zeit. In der Verfilmung der Olsen-Bande verwendete man nicht nur Colditzer Porzellan, die Musikstücke erkannte mancher Gast schnell wieder. Einige Titel wurden nicht nur auf den Saxophonen vorgetragen, sondern die beiden Solistinnen Johanna Järewo und Kora Rohr sangen die Texte. Wunderbar extra für die 4 Saxophone arrangierte Titel der ABBAs rundeten diese Bild ganz toll ab. Die ABBAs hatten kein Saxophon bei all ihren weltbekannten Hits; die Stimmen auf 4 Saxophone zu verteilen, als wären sie so bekannt geworden, zeugte von einem super Arrangement. Man muss bei der Bearbeitung innerlich völlig aufgehen. Das begeisterte Publikum drückte es mit seinem ständigen Applaus aus. Zum Programm gehörte eben auch so mancher Scherz. Kora Rohr erklärte, dass dieses von Isabell Brückner geblasene Bariton-Saxophon die Lunge am meisten anstrengt. “Ja, sagte die Saxophonistin; das merke ich aber erst zu Hause, jetzt habe ich keine Zeit; muss totzdem mit blasen”. Als letzten Titel hörten wir das bekannte “In the mood”, wobei die Gäste mitklatschen konnten. Für diese herrlichen Stunden zum Abspannen bedankte sich Siri Köppchen im Namen des Kösserner Jagdhauses bei den Interpreten und dem im Publikum weilenden Arrangieur Bernd Brückner sehr herzlich; die Solistinnen erhielten als kleines “Dankeschön” unter Beifall der Gäste jeder ein Blümchen. Dass das Konzert nicht ohne eine Zugabe endete, war vorrauszusehen. Es erklang “I feel good”, so konnte man nach einem genussvollen Abend gemütlich nach Hause gehen. Freuen wir uns auf die nächste Veranstaltung im barocken Jagdhaus Kössern.

spiegel

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