Gitarren klingen leise durch die Nacht

Die Gitarrengruppe Pomßen e.V. im Jagdhaus Kössern zu Gast

Die Gitarrengruppe Pomßen e.V. im Jagdhaus Kössern zu Gast

Ingrid Fischer begrüßt die Gäste und empfiehlt - ihr könnt gerne mitsingen!

Ingrid Fischer begrüßt die Gäste und empfiehlt – ihr könnt gerne mitsingen!

Singen ist Leben!

Singen ist Leben!

Tiritomba, tiritomba...

Tiritomba, tiritomba…

Die Mandoline, ein altes Instrument

Die Mandoline, ein altes Instrument

Beifall aus dem Publikum

Beifall aus dem Publikum

Das barocke Jagdhaus Kössern ist weithin bekannt für seine Vielseitigkeit der kulturellen Angebote. Gestern stellte sich die Gitarrengruppe Pomßen mit ihrem Frühlings- programm vor. Die musika- lische Leiterin Ingrid Fischer begrüßte die Gäste nach dem 1. Titel “Singen ist Leben” herzlich und lud sie ein, einfach mitzusingen. Die “Alten” können sich bestimmt noch an die 60ger Jahre erinnern, als der Film “Gitarren klingen leise durch die Nacht” der Renner in den Kinos war. Ob es der Anreiz der Pomßener Damen war, die gestern mit Gitarren, Mandolinen und Gesang das Publikum in jene Zeit zurück- führten, einen Verein zu gründen, ist nicht ganz eindeutig. Aber die Gruppe lockt nun schon seit 59 Jahren Gäste zu allerlei Partys und Veranstaltungen. Vier der Musikerinnen (wurde mir heimlich zugeflüstert) sind immerhin nun schon über 80 Jahre alt, doch immer noch der Musik treu geblieben. “Es tönen die Lieder”, ein bekannter Kanon, gab den Gästen den Anstoß, mit einzustimmen. Noch haben wir März, doch der Wunsch “Komm lieber Mai und mache” wird wohl Vielen am Herzen liegen. So nebenbei bemerkt – die Spielart der Gitarren und Mandolinen ist der klassische Stil. Sie begleiten zart den Gesang. In der Zeit des Beat wurde die “Schlaggitarre” dominant, was wir heute noch viel stärker erleben. Eine Elektro- gitarre “hämmerte” gestern nicht; es war der historische Klangkörper als sanfte Begleitmusik. Die Gäste konnten eine kleine, musikalische Reise in den Frühling miterleben; ein Stück des Weg´s zur Erhaltung der heimischen Kultur. Es war keine künstliche Intelligenz (KI), sondern die Liebe zu seinem Instrument und der Musik. Weiterhin alles Gute!

spiegel

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