Im Moment überschlägt sich das Angebot an Veranstaltungen; es ist eine Zeit angebrochen, wo man auch im Freien feiern kann. Dennoch hatte sich das Jagdhaus Kössern entschieden, die Liebhaber klassischer Musik zu einem Kammerkonzert einzuladen. Der bestens besetzte barocke Saal sprach für sich; die Leiterin Siri Köppchen begrüßte die Gäste herzlich ind stellte ihnen kurz das Programm vor, was sie erwartet. Es begann mit Werken von Germaine Tailleferres und Ludwig van Beethoven; vorgetragen von den Streichmusikern Cornelius Spaeth, Christoph Hilbert, Christian Götz und Alexander Wegelin. Alle haben einen langen und konsequenten Weg in ihrer musikalischen Ausbildung hinter sich, was die Gäste unbestritten spürten. Zarte Feinheiten und dominante Stellen wechselten sich in ihrem Arrangement ab; die Gäste hörten mit innerer Ruhe erfreut zu. Nach den Darbietungen der Stücke jener beiden Komponisten machten sie eine kleine Pause; die Gelegenheit, dass die Gäste sich nochmals bei einem Gläschen ungezwungen miteinander unterhalten konnten. Selbst das ist ein Baustein, des Angebotes von Veran- staltungen im Jagdhaus Kössern.
Nach der Pause gesellte sich der Pianist Igar Gryshyn hinzu, erweiterte die Klangfarbe der Stücke von Antonin Dvorak am Flügel. Die wunderbare Akkustik im herrlichen barocken Saal machte die klassischen Musikstücke für die Gäste zu einem Erlebnis. Sie spendeten nicht nur reichlich Beifall, sondern zum Abschluss ertönte immer wieder, lange anhaltend das Wort Zu-ga-be. Mit einem Blümchen bedankte sich Siri Köppchen für diesen unvergesslichen Auftritt der Künstler.
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