Spuk im Schloss Rochsburg

Wer spukt denn hier im Schloss?

Wer spukt denn hier im Schloss?

Ein Familientag im Schloss Rochsburg

Ein Familientag im Schloss Rochsburg

Wo kommen denn plötzlich die Gespenster her?

Wo kommen denn plötzlich die Gespenster her?

Na, haben euch die alten Möbel gefallen?

Na, haben euch die alten Möbel gefallen?

Wollt ihr mal etwas basteln?

Wollt ihr mal etwas basteln?

Es spukte schon zu DDR-Zeiten...

Es spukte schon zu DDR-Zeiten…

Dokumente von der Fernsehserie "Spuk von draußen"

Dokumente von der Fernsehserie “Spuk von draußen”

Dass es in alten Gemäuern oft spukt, ist wahrlich keine Seltenheit. Manchmal denkt man, liegen denn die Schlossherren nicht schon lange in der Gruft? Oder stehen die des nachts heimlich auf? Am vergangenen Sonntag hatte das Schlossteam der Rochsburg zu einem interessanten Familientag eingeladen; Vorrang hatten natürlich die Kinder. Sie konnten basteln, naschen, sich schminken lassen und zuhören; wurden so manches mal von den Gespenstern erschreckt. im Rahmen der Führung wurde allen gezeigt, wie einst unsere Adligen wohnten und lebten. Da staunen selbst die Kleinen, dass man so ein herrliches Zimmer mit einem Kachelofen heizen musste, um nicht zu (er)frieren. So eine alte Burg birgt auch manches Geheimnis und daraus wachsen viele Legenden. Man munkelt auch, dass man die schöne Jugendherberge im Schloss schließen musste, weil die Geister des Nachts spukten und dadurch die jungen Gäste nicht schlafen ließen. Ob das wohl stimmt???
Dass die Rochsburg in den achziger Jahren mal Drehort für eine DDR-Fersehreihe war hatte man gehört; aber was war da genauer? Annett Mehner und Michael Kreskowsky sind der Sache in emsiger Arbeit nachgegangen und haben in den Berliner Archiven noch Relikte entdeckt, die all das belegen. In seiner Führung hat Letzterer den Besuchern einen tollen Blick zurück geben können, als unter Leitung von Günter Meyer vor fast 40 Jahren (1987) Dreharbeiten im Schloss Rochsburg zur Serie “Spuk von draussen” stattfanden. Michael Kreskowsky hatte Kontakte auch mit denen geknüpft, die damals hier mitwirkten. Waren jene, die am Sonntag in den Bett- tüchern die Kinder erschreckten, noch jene von damals, die immer noch hier ihren Spuk treiben? Sehr erfreut ist heute noch Annett Mehner über das Ergebnis dieser langwierigen Recherche. Im Treppenhaus hängen eine ganze Reihe von Fotos der Dreharbeiten von damals; “das sind tolle Zeitdokumente der Rochsburg und wir werden sie ewig hier bewahren. Die Rochsburg war schon damals ein beliebtes Ausflugsziel.” Und sollten Sie mit Ihrer Familie mal einen interessanten Spaziergang machen wollen, dann besuchen Sie die Rochsburg. Die spukenden Gespenster sind zwar nicht immer zu sehen, aber ein Besuch lohnt sich dennoch. Sie sind hier stets herzlich willkommen.

spiegel

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